Attraktionen
DIE BUDAER BURG
Die Budaer Burg ist heutzutage die bekannteste und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten für Touristen, Sie steht auf die Liste des Unesco Weltkulturerbes, sie bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten, Museen, stimmungsvolle Gässchen, Plätze, Restaurants und Geschäfte.
Der Königspalast ist eines der Wahrzeichen des Landes, Schauplatz für Schlachten und Kriege seit dem 13. Jhdt. In dem Gebäude sind drei Museen und die Széchenyi Bibliothek untergebracht. In seiner Nähe befindet sich auch der wunderschön renovierte Sándor Palast, Amts- und Wohnsitz des jeweiligen Staatspräsidenten. Die 700 Jahre alte Matthiaskirche ist eine ganz besondere Zierde der Hauptstadt Ungarns. Die Fischerbastei hingegen zieht nicht nur als besonderes und markantes Gebäude, sondern auch als einer der besten Aussichtsplätze Besucher aus aller Welt an.
Nach einem überraschenden Angriff der Mongolen von verheerender Wirkung zogen Mitte des 13. Jhdts. die ersten Bürger Budas auf diesen Berg. Später ließ sich am südlichen Ende des Berges der königliche Hof nieder – damals begann die Blüte des Viertels. Buda mauserte sich im 15. Jhdt. zu einer der bedeutendsten Städte Europas, zu dieser Zeit bezifferte sich die Einwohnerzahl auf 8000 Leute. Nach der Eroberung durch die Türken 1541 verfiel Buda, nach seiner Befreiung (1686) war nach 75 Tage andauerndem Kanonenbeschuss nicht mehr viel von der Stadt übrig. Die österreichischen Behörden zählten gerade mal 300 Einwohner in der Stadt. Danach folgte der Wiederaufbau unter Einhaltung des ursprünglichen Straßenverlaufs, aber die Mehrzahl der einst zweistöckigen Häuser erhielt nun nur noch ein Stockwerk. So entstand eine barocke Kleinstadt, die hinter dicken Mauern die älteren Ruinen verbarg. Auch 1849 wurde sie belagert, darauf wieder neu errichtet, danach zogen die ungarischen Ministerien hierher. Und nach einer langen ruhigen Periode wurde sie im Januar 1945 erneut so lange beschossen, bis nur noch ein Ruinenhaufen von ihr übrig blieb. Beim Wegräumen der Schutthaufen kamen viele mittelalterliche Teile zum Vorschein, die bei der Instandsetzung nun nicht mehr zugemauert wurden. Aufgrund verbliebener Spuren kann man sicher davon ausgehen, dass die Wände überall bunt angemalt waren.
Matthias Kirche
Ihren Namen erhielt die Kirche von König Matthias, weil seine beiden Hochzeiten hier zelebriert wurden.
Das Südtor und das weit gestreckte Sanktuarium stammen aus dem 13. Jahrhundert, der Mittelteil wurde um 1400 erbaut. Die Kirchenausstattung wurde während der Herrschaft der Türken entfernt, und die Verzierung schlicht verputzt. Später wurde sie in eine Barockkirche umgewandelt, die gotischen Rosettenfenster wurden damals eingemauert. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts stand eine heruntergekommene, notdürftige Kirche an dieser Stelle. Zwischen 1873 und 1896 wurde die Kirche von Frigyes Schulek restauriert. Beim Abriss des Gebäudes durchforschte er das ganze Gebiet, und spürte die Originalteile Stück für Stück auf. Schulek hat das Gebäude förmlich neu erträumt. Der große Turm ist 80 Meter hoch. Das Bodengeschoss, und die erste Etage, haben einen quadratförmigen, die restlichen einen achteckigen Grundriss. Der Turm wurde bis zur dritten Etage beinahe originalgetreu wieder aufgebaut. Ab der 3. Etage wurden die Eigenentwürfe von Schulek verwirklicht. Aus Fragmenten, die bei der Restaurierung ans Tageslicht kamen, lässt sich darauf schließen, dass die Dekorationsmalerei des Kircheninneren, ebenfalls am Ende des vorigen Jahrhunderts entstand.
FISCHERBASTEI
Das Bauwerk mit seiner Atmosphäre romantischer Ritterburgen und mittelalterlicher Klosterhöfe wurde in der Nähe der Matthias-Kirche errichtet, wo im Mittelalter der Fischmarkt angesiedelt war.
Dieser strategisch wichtige Abschnitt wurde auch durch die Zunft der Fischer verteidigt, die dort ihren Lebensunterhalt sicherten und im Südteil der am Berghang liegenden "Wasserstadt" wohnten. Daher der Name "Fischerbastei".
Die Fischerbastei im Stil der Jahrhundertwende dient heutzutage nur dekorativen Zwecken. Der Architekt errichtete an der Stelle der einstigen Schutzbastei der Fischer einen im Ensemble mit der Matthiaskirche wirkenden Unterbau, belebte die 140 m langen Basteiwände durch Treppenkaskaden, die durch Touristen und Einheimische besucht werden, um das einmalige Panorama von Pest zu bewundern und zu genießen.
Schulek verwandelte so die Wehranlage in ein friedliches Kunstobjekt, das im Vorrübergehen dem Betrachter Architekturgeschichte vermittelt.
Vom südlichen Turm der Freitreppe steigt man in die Unterkirche der 1443 erstmals urkundlich erwähnten St.-Michaels-Friedhofska pelle hinab, in der seit 1999 eine Ausstellung zur Geschichte des Papiermachens gezeigt wird.
DIE KETTENBRÜCKE
IBevor sie gebaut wurde, gab es außer einer sog. ’Schiffsbrücke’, die nur zwischen Frühling und Herbst betrieben wurde, keine ständige Überfahrtsmöglichkeit zwischen Pest und Buda. Die Brücke wurde nach sieben Baujahren, im Jahre 1849 eingeweiht. Sie wurde nach den Plänen des Briten, William Tierney Clark erbaut. Die Brückenöffnung in der Mitte misst 202 Meter. Der Anblick der zwei riesigen Brückenpfeiler, und der vier schützenden Löwen (diese wurden erst 1853 angebracht), prägen die Ansicht der Stadt. Das Originalwappen zwischen den Pfeilern wurde zu kommunistischen Zeiten gegen ein anderes ausgetauscht, und erst im Jahre 1996 wieder zurückgesetzt. Zur Eröffnung des Tunnels kam es im Jahr 1857. Der Tunnel wurde von Adam Clarke (einem Namensvetter des Brückenbauers) entworfen; er ließ sich später in Ungarn auch nieder.
DAS PARLAMENT
Das ecklektische Gebäude, das um die Jahrhundertwende fertiggestellt wurde, wurde zum Symbol des budapester Panoramas. Die vielen kleinen Türme und Steinspitpfangenze machen das Parlament zu einem der dekorativsten Gebäuden Budapests. Es ist einer der größten als Parlament funktionierenden Gebäuden der Welt. Die Gäste können zwischen den respekt verlangenden Steinlöwen das Gebäude betreten, und anschließend auf einer prunkvoll verzierten Treppe in den Kuppelsaal gelangen, wo die elegantesten Staalsempfäge stattfinden. Von hier öffnen sich zwei symmetrische Flügel, die einst für das Unter- und Oberhaus eine Zuhause gaben. Im Gebäude des Parlaments können auch die ungarischen Krönungsinsignien bewundert und besichtigt werden. Der Reichsapfel, das Schwert, die Stephanskrone und das Zepter werden hier seit dem Jahr 2000 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Innenräume und Verzierung des Parlaments sind ein Besuch wert. www.parlament.hu
St. STEPHAN BASILIKA
Die Budapester Sankt Stephan Basilika ist die größte Kirche der Hauptstadt. Zwischen 1851 und 1905 wurde sie im Neorenaissancestil gebaut, im Jahre 2003 fachgem;ß restauriert. Das Außenbild ist eindrucksvoll und der Innenraum ist künstlich. Auf dem Hauptaltar steht die Statue aus Marmor von Sankt Stephan. In der Sankt Rechte Kapelle befindet sich die Nationalreliquie der Ungarn, die Sankt Rechte des Königs. Es ist möglich die Schatzkammer und das Panorama von Budapest anzuschauen. Das Panorama kann vom April bis Oktober aus dem Rundaussichtsturm mit Lift besichtigt werden. Die Orgel ist über 100 Jahre alt und modern restauriert. Sie und die wunderbare Akustik der Kirche ermöglichen die Kirchenmusikkonzerte zu genießen.
Great Synagogue
Budapest Central Synagogue is the largest synagogue in Europe and the second largest in the world after the Emanuel Synagogue in New York. Completed in 1859, it was built in a Moorish-Byzantine style by the Austrian architect Ludwig Förster. The building was partly destroyed by bombing campaigns during World War II, but has been the subject of much renovation to restore its two shining Moorish domes to their former brilliance. The Jewish Museum next door recounts the horrors of the Holocaust and displays exhibits dating as far back as the Middle Ages. The museum, which was built between 1931 and 1936, stands on the former home of Theodor Herzl, who was the founding father of Zionism and responsible for developing the idea of a modern Jewish state.
Váci street
The heart of Budapest is Váci Street between Vörösmarty Square and Elizabeth Bridge. The street gained its status in the mid-19 th century when the original small buildings and shops were replaced by neo-Classical and Eclectic apartments, department-store, international trade-centre and hotel located here, making Váci Street another Symbol of Budapest.
Heroe's Square
At the end of Andrássy Avenue is Hősök tere, or Heroes Square, next to City Park. It contains the Millennium Monument, begun at the 1000th anniversary of the founding of Hungary in 1896 (although it was not completed for 33 years), which depicts the leaders of the seven original Magyar tribles along with numerous other famous historical Hungarians.
Széchenyi Bath
The largest thermal bath of Budapest. The neo-baroque baths were built in 1913. Its thermal springs were discovered in 1879 - they are the deepest and warmest thermal wells in Budapest. It is a vast complex of indoor and outdoor pools, the premier medicinal bath of Pest, situated in the middle of City Park. www.szechenyibath.com
Gellert Bath
The best-known and most prestigious thermal bath and swimming-pool of Budapest with its famous sparkling bath, open-air pool with artificial wawes and full medical services. It was built in 1918, near Gellért Hill and the Szabadság Bridge. The Art-Nouveau main hall is topped by a vaulted glass roof. The gallery surrounding the pool is supported by monumental Roman-style columns. The spa is decorated with a wealth of original Art-Nouveau furnishings, artistic mosaics, sculptures, and stained glass windows. www.gellertbath.com
Museum of Fine Arts
The Museum of Fine Arts Budapest is regarded as one of Europe's most significant institutions. The versatility of its permanent exhibitions, its historical continuity, and the wide array of masterpieces has made it a truly unique establishment. The museum is home to universal artifacts from ancient times to today. They also offer a number of unique programs, guided tours, and a jazz salon.
The Museum of Fine Arts Budapest is located in the 14. district near Hosök Tere (Heroes Square), across from the Gallery (Mucsarnok). It is easily accessible via public transport by taking the millennium underground (M1, yellow metro line), the trolley busses 72, 75, 79, or by buses 4, 20, or 30.
www.szepmuveszeti.hu
